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29.07.00 08:51 Sektion Zweirad Rallye

Und wieder 1000 Kilometer - Platz 2 für den MSC SUHL!

Von: Lothar Schünemann

Unter diesem Motto starteten am vergangenen Wochenende die Motorrad-Rallyefahrer Stefan Heßler, Lothar Schünemann, Klaus und Ulf Dettmar vom MSC Suhl zur traditionellen Langstreckenfahrt. Start und Ziel waren in diesem Jahr in Freital/Sachsen, dem Heimatort des veranstaltenden Motorsportclub´s. Als die Fahrer am Samstag morgen bei kühlem, aber sonnigen Wetter auf die Strecke geschickt wurden, standen ihnen 1200 Kilometer quer durch Deutschland bevor. Immerhin befand sich der nördlichste Etappenort am legendären Teterower Bergring, und das ist ja schon fast Ostsee! Doch bis dahin waren schon rund 800km Etappen zurückzulegen und bereits 9 Wertungsprüfungen zu absolvieren. Die Strecke, welche zuerst das Erzgebirge streifte, um dann die Fahrer quer durch die Lausitz und weiter südlich und westlich von Berlin entlangzuführen, war fahrtechnisch nicht sehr schwierig, aber durch ihre Länge um so anspruchsvoller. Die Höhepunkte waren so die Wertungsprüfungen in Aue/Erzgebirge, am legendären "Sachsenring" in Hohenstein-Ernsstahl, in Grimma,Riesa, bei Klettwitz an der neu erbauten Rennstrecke "Lausitzring", in Meinsdorf, Rathenow und Parchim.Nach einer Zwangspause von 90 Minuten in Teterow wurden die Rallyepiloten in die anbrechende Nacht geschickt, zu weiteren 4 Wertungsprüfungen und 400 Kilometer zurück Richtung Sachsen. Und obwohl diese Veranstaltung immer am Wochenende mit der kürzesten Nacht des Jahres stattfindet, ist diese Nacht für die Fahrer eine der schwersten Prüfungen.Wenn man zwischen 1.00 und 3.00 Uhr irgendwo in Deutschland auf Nebenstrecken unterwegs ist, dehnt sich die Zeit endlos und man glaubt zuweilen kaum, daß es überhaupt noch Autos gibt. Dann ist man wirklich ganz allein. So war es für die Fahrer nicht nur eine Herausforderung, während der bei Flutlicht stattfindenden Wertungsprüfungen in Premnitz, Zerbst, Torgau und Löthain Bestzeiten zu fahren, sondern auch immer eine gute Gelegenheit, etwas Licht und Wärme zu "tanken". Daß die Suhler Fahrer aber allesamt Meister sind und sich auch unter solchen Umständen bewähren, zeigen die Ergebnisse. Alle erreichten nach einer Gesamtfahrzeit von durchschnittlich 22 Stunden das Ziel mit guten und sehr guten Erfolg:

Ulf Dettmar (SIMSON) siegte souverän in der Klasse bis 34 PS! Seine Teamkollegen Lothar Schünemann(SIMSON) und Klaus Dettmar(YAMAHA) belegten die Plätze 3 und 8 in der selben Klasse. Stefan Heßler, der in der Kategorie bis 50 PS mit seiner Suzuki an den Start ging, zeigte zu Beginn Nerven und konnte aufgrund einiger Fahrfehler seinen Vorjahressieg nicht verteidigen und belegte am Ende Rang 7.

Daß das Suhler Team insgesamt aber sehr stark fuhr, zeigte sich in der Mannschaftswertung: Platz 2 !


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